Dr.med.Cornelia Waldmann-Selsam Bamberg, den 2.07.06
Karl-May-Str.48
96049 Bamberg
Tel.0951-12300
Fax.0951-2972506
Ärztliche Stellungnahme
Mikrowellensyndrom weit unterhalb der Grenzwerte der 26.BimschV bei
Anwohnern des Mobilfunksenders Aschaffenburger Str. 31, 63808 Haibach
(Inbetriebnahme 1999)
Dringendster Verdacht auf Häufung von Krankheits- und Todesfällen
im Umkreis des Senders
Sofortige Untersuchungen seitens der Behörden wegen akuter Gesundheitsgefährdung
geboten
Einwohner von Haibach hatten bei der Ärzteinitiative Bamberger Appell
um Hilfe gebeten. In den letzten 7 Jahren seien ungewöhnlich viele
Erwachsene und Kinder im Umkreis des Mobilfunksenders zum Teil schwer
erkrankt Außerdem sei ihnen die Häufung von Krebs- und Todesfällen
auf engstem Raum innerhalb der letzten 5 Jahre unheimlich. Bäume
seien ebenfalls innerhalb kurzer Zeit abgestorben. Bei Kaninchen und Vögeln
habe es Fortpflanzungsprobleme und Verhaltensstörungen gegeben.
Am 9.6. und 10.6.06 habe ich in 13 Haushalten (27 Erwachsene, 11 Kinder)
Befragungen und orientierende Summenmessungen der hochfrequenten EMF (800-
2500 MHz) durchgeführt. Die Messungen erfolgten mit dem Gerät
HF 38B (teilweise ergänzt mit HF 59B) der Firma Gigahertz Solutions.
Die ausführlichen Mobilfunkfragebögen der Betroffenen liegen
mir noch nicht vor. Da jedoch bei einem Teil der Anwohner akute Gesundheitsgefährdung
vorliegt, gebe ich unter Verwendung der Gesprächsnotizen eine vorläufige
Stellungnahme ab. Sie soll sofortiges behördliches Einschreiten ermöglichen.
Folgende Sender betreffen die Anwohner:
1) Aschaffenburger Str. 31 (seit 1.Halbjahr 1999)
2) Kompostplatz (Winter 2005)
3) Schweinheim (Radar, seit 2. Halbjahr 2003?)
4) mehrere Rundfunk- und Fernsehsender
Es ist jeweils die Entfernung zum Sender Aschaffenburger Str.31 angegeben.
Nr. 1 Familie, Am hohen Stein
Entfernung zum Sender: ca. 80 m
Sicht: ja
DECT: nein
Abschirmung: ja
Wohnzimmer 200-1000 µW/m²
Schlafzimmer 100 µW/m²
Kinderzimmer 200-2600 µW/m²
Kinderzimmer 200-1200 (Radar 20.000) µW/m²
Balkon 3000 (Radar 6000) µW/m²
Garten 1000 µW/m²
Die 42-jährige Frau leide seit mehreren Jahren unter extremer Erschöpfung
(sei nach 20 Uhr zu nichts mehr fähig), Kopfschmerzen, Schwindel,
Schlafstörungen und Depressionen.
Der 46-jährige Mann erkrankte im Feb.99 an schwer behandelbarer Hyperthyreose
(Übelkeit, Gewichtsabnahme, Herzrasen, Sehstörungen) auf Grund
eines Autoimmun-prozesses in der Schilddrüse. Er erlitt in der Folgezeit
mehrfach schwere Attacken mit Muskelkrämpfen und Herzrhythmusstörungen,
die Krankenhauseinweisungen erforderlich machten. Die Therapie habe sich
sehr schwierig gestaltet; er sei über mehrere Jahre schwer krank
gewesen. Jetzt sei von der Schilddrüse nichts mehr übrig und
er nehme seit 1 Jahr Euthyrox.
In seinem Betrieb gibt es eine DECT-Telefonanlage.
Die 12-jährige Tochter leide unter Einschlafstörungen, Kopfschmerzen
und Konzentrationsstörungen.
Der 10-jährige Sohn habe sich vor ca. 6 Jahren plötzlich im
Wesen verändert: er sei häufig ohne ersichtlichen Grund sehr
aggressiv geworden. Wegen Lern- und Konzentrationsstörungen wurden
verschiedenste Maßnahmen ergriffen.Er habe oft Kopfschmerzen.
Nr. 2 Ehepaar (Eltern von Frau 1), Aschaffenburger Str.
Entfernung zum Sender: ca. 50 m
Sicht: ja
DECT: nein
Wohnzimmer 100 µW/m²
Schlafzimmer 1000 µW/m²
Kinderzimmer 150 µW/m²
Küche 20 µW/m²
Esszimmer 40 µW/m²
Balkon 3000 µW/m²
Garten 1000 µW/m²
Die Frau leide seit ca. 3 Jahren unter stark schwankendem Blutdochdruck,
unter Gelenkbeschwerden (Knie, Hüften, Schultern, Nacken) und Vergesslichkeit.
Der Mann leide unter erheblichen Schlafstörungen. Er habe sich im
Verhalten sehr verändert und reagiere häufig ohne ersichtlichen
Grund sehr aggressiv.
Das Ehepaar hatte seit vielen Jahren Kaninchen gezüchtet. Seit dem
Jahr 2000 gab es extreme Probleme mit den Kaninchen: Unfruchtbarkeit,
Missbildungen, aggressives Verhalten der Männchen. Die Tiere wurden
daraufhin abgeschafft.
Der ca. 25-jährige Walnussbaum hat eine sehr lichte Krone. Viele
kleine Äste tragen keine Blätter. Ein Reneklodenbaum zeigt das
gleiche Schadensbild.
Nr. 3 Familie, Aschaffenburger Str.
Entfernung zum Sender: ca. 30 m
Sicht: ja
DECT: nein
Abschirmung: ja
Wohnzimmer 1.Stock 20 µW/m²
Schlafzimmer 1.Stock 40 µW/m²
Kinderzimmer 16 J. 1.Stock 1000 (Radar 8000) µW/m²
Kinderzimmer 7 J. 1.Stock 60 µW/m²
Kinderzimmer 14 J. 1.Stock 20 µW/m²
Küche 1.Stock 200 µW/m²
Esszimmer 1.Stock 30 µW/m²
Balkon 1.Stock 300 µW/m²
Garten 100 µW/m²
Die Frau, 44 J., leide unter Schlafstörungen, häufigem nächtlichen
Wasserlassen, Migräne, Depressionen, Benommenheit, Konzentrationsstörungen,
vorzeitiger Menopause (mit 39 J.), Hitzewallungen und Osteoporose.
Der Mann wurde nicht befragt.
Die 16-jährige Tochter leide häufig unter Migräne und Sehstörungen.
Die ca. 14-jährige behinderte Tochter sei in ihrem sozialen Verhalten
so schwierig (aggressiv, unberechenbar) geworden, dass sie nächste
Woche in eine psyhiatrische Klinik aufgenommen werden müsse. Sie
leide wohl auch oft unter Kopfschmerzen.
Der 7-jährige Sohn leide ebenfalls häufig unter Kopfschmerzen.
Die im Erdgeschoss lebende Grossmutter leide sehr unter der Unberechenbarkeit
der behinderten Enkelin. Sie leide unter Depressionen.
Der Grossvater sei im März 2000 nach kurzer Krankheitsdauer an einem
Tumorleiden verstorben.
Auf dem Nachbargrundstück, Aschaffenburger Str. 60, wurde letztes
Jahr eine innerhalb kurzer Zeit abgestorbene Fichte gefällt. Zwei
weitere tote Fichten stehen noch. Der ca. 70-jährige Herr Reis sei
2005 wegen rasch fortschreitendem Alzheimer in ein Pflegeheim gebracht
worden. Frau Reis sei ca. 2000 gestorben. Die Tochter lebe sehr zurückgezogen.
Sie sei mager und blass. In den letzten Monaten habe man sie fast nicht
mehr gesehen.
Nr. 4 Familie, Aschaffenburger Str.
Entfernung zum Sender: ca. 50 m
Sicht: ja
DECT: nein
Schlafzimmer 50 µW/m²
Kinderzimmer 9 J. 2000 µW/m²
Kinderzimmer 17 J. 2200 µW/m²
Kinderzimmer 12 J. 400 µW/m²
Bad 100 µW/m²
Esszimmer 200-900 µW/m²
Balkon 4000 µW/m²
Garten 800-1800 µW/m²
Über eventuelle Beschwerden der Eltern wurde fast nicht gesprochen,
da allergrösste Sorgen um die Kinder im Vordergrund standen.
Die 17-jährige Tochter habe sich vor 7 Jahren innerhalb kurzer Zeit
in ihrem Wesen völlig verändert. Das vorher ausgeglichene, freundliche
Mädchen wurde unruhig, konnte sich nur noch schlecht konzentrieren
und hatte in der Schule einen massiven Leistungsabfall (sie besuchte die
Parallelklasse des damals 10-jährigen Jungen der Familie Nr. 6 ,
bei welchem es zum etwa gleichen Zeitpunkt schlagartig zu Leistungsabfall
gekommen war). Ein Übertritt in eine weiterführende Schule wurde
unmöglich.
In der Folge litt das Familienleben extrem, da sie immer aggressiver wurde,
herumschrie und völlig unzugänglich wurde für Gespräche.
Sie wurde nachts oft wach und geisterte durchs Haus. Sie litt häufig
unter Kopfschmerzen und war ständig krank, auch Lungenentzündung.
Wenn sie bei der Oma übernachtete (Gartenstr., Haibach), schlief
sie gut, lange und ohne Unterbrechung.
Etwa ab dem 14. Lebensjahr nutzte sie intensiv ein Handy und wurde im
sozialen Verhalten noch schwieriger. Mit 15 Jahren Suizidversuch mit Tabletten
anlässlich einer vorübergehenden Wegnahme des Handys in der
Nacht. Bei den anschließenden Beratungsgesprächen fanden die
Therapeuten keine Ursache in der Familie. Die Diagnose lautete Handysucht
und Telefonsucht und es wurde geraten diese Geräte aus dem Blickfeld
zu entfernen (Telefon wurde abgemeldet). Sie mache jetzt eine Friseurlehre.
Es sei jedoch immer noch sehr schwer mit ihr.
Die 12-jährige Tochter leide öfters unter Übelkeit und
sei ebenfalls kränklich.
Bei dem 9-jährigen gäbe es auch Schulprobleme wegen Konzentrationsstörungen
und Unruhe. Außerdem sei ihm öfters übel.
Die Mutter leide regelmässig unter Schlafstörungen und habe
Probleme mit der Schilddrüse.
Nr. 5 Familie, Aschaffenburger Str.
Entfernung zum Sender: ca. 60 m
Sicht: teilweise
DECT: ja
Wohnzimmer 50-100 µW/m²
Schlafzimmer 200-3500 (+ 600 DECT) µW/m²
Arbeitszimmer 20.000 (DECT) µW/m²
Balkon 3000 µW/m²
Die Frau ist vor 5 Jahren an Magen-Ca operiert worden und anschließend
in Rente gegangen.
Am Arbeitsplatz bestand freie Sicht auf Mobilfunksender auf dem Nachbargebäude.
Der Mann ist seit ca. 2 Jahren in Rente. Er habe keine Beschwerden. Er
sieht jedoch blass aus.
Kommende Woche Operation linke Hand wegen Karpaltunnelsyndrom.
Der 35-jährige Sohn, alleinstehender Speditionskaufmann, sei 2004
wegen Plasmocytom operiert und anschließend mit Chemotherapie behandelt
worden. Er ist 2002 weggezogen, hält sich aber sehr häufig auch
nachts bei den Eltern auf. Er neige sehr zum Grübeln.
Nr. 6 Familie, Neue Heimatstr.
Entfernung zum Sender: ca. 60 m
Sicht: ja
DECT: nein
Abschirmung: ja
Wohnzimmer 1.Stock 20-30 (Radar 180) µW/m²
Wohnzimmer Erdgeschoß 0,5-7 (Radar 30) µW/m²
Kinderzimmer 15-50 (Radar 60) µW/m²
Arbeitszimmer 20 µW/m²
Esszimmer 4-8 (Radar 60) µW/m²
Garten 15.000 µW/m²
Bei dem jetzt 17-jährigen Sohn traten im Sommer 1999 schlagartig
extreme Konzentrations- störungen mit starkem Leistungsabfall in
der Schule, Sehstörungen und Leseschwierigkeiten auf. Außerdem
litt er unter Kopfschmerzen, Müdigkeit, gedrückter Stimmung,
Ohrgeräuschen (Piepsen), Gereiztheit, Kreislaufproblemen mit Schwindel,
verstärkter Allergie und weißen Blitzen in den Augen.
Die Weitsichtigkeit verschlechterte sich von Juli 1999 (rechtes Auge +
5,0/-2,5 dpt, linkes Auge +4,0/-2,75 dpt) bis September 1999 (rechtes
Auge +8,25/-2,75 dpt, linkes Auge +6,75/-2,75 dpt) erheblich.
Von November 1999 (146 cm) bis Dezember 2000 (146 cm) trat Wachstumsstillstand
ein.
Die aufgesuchten Ärzte konnten keine organische Ursache für
diese plötzliche Veränderung im Kind selbst finden. Also musste
ein Einflussfaktor außerhalb gesucht werden. Mit der Frage "Was
hat sich bei uns verändert" begutachteten die Eltern das äußere
Umfeld in Haus, Garten, Schule und Nachbarschaft. Die Eltern fanden ein
Gebilde auf dem Haus, Aschaffenburger Str.31 und erfuhren, dass dies ein
Mobilfunksender sei. Sie machten sich kundig und fanden im November 1999
die Symptome ihres Sohnes beschrieben in medizinischer Literatur als Auswirkung
von hochfrequenten elektromagnetischen Feldern. Um einen eventuell möglichen
Zusammenhang zu überprüfen, übernachtete der Sohn ab März
2000, zunächst probeweise, einige Tage bei der Grossmutter, in deren
Nachbarschaft es keinen Mobilfunksender gab. Die Müdigkeit war sofort
verschwunden. Die schweren Konzentrationsstörungen ließen binnen
6 Wochen nach.
Im Oktober 2000 wird laborchemisch Eisenmangel nachgewiesen.
Mittlerweile litten auch die übrigen Familienmitglieder unter verschiedensten
Symptomen.
Bei dem 21-jährigen Sohn traten auf: Müdigkeit, Gereiztheit,
Kopfschmerzen, Gedächtnisstörungen und Allergie (erstmals).
Bei der 48-jährigen Mutter traten auf: Schlafstörungen, häufiger
Harndrang, ständiges Frieren, Depressionen, Hormonstörungen,
starke Gewichtsabnahme trotz reichlicher Nahrungsaufnahme, Ohrgeräusche
(pulsend, rauschend, pfeifend, Ohr geht zu), Kopfschmerzen, manchmal in
Verbindung mit Übelkeit und starkem Zittern, Gedächtnisstörungen,
Wortfindungsstörungen, Zunahme der Allergie, ständig Pickel
um Nase und Kinn.
Bei dem 49-jährigen Vater traten auf: Müdigkeit, Gereiztheit,
Kopfschmerzen, Ohrgeräusche, Ohrdruck, Schlafstörungen, Vergesslichkeit
und Zunahme der Allergie.
Daher schlief die Familie ab April 2000 regelmässig bei der Grossmutter.
Die Familie wendete sich in Briefen an die zuständigen Behörden
in der Annahme, dass bei derartig schweren Störungen schnellstens
Abhilfe geschaffen würde. Es kam anders.
Kein Behördenvertreter, kein Amtsarzt und kein ärztlicher Sachverständiger
kam, um sich vor Ort ein Bild von der Situation, in der diese Familie
krank geworden war, zu machen. Die Eltern haben für das Recht auf
körperliche Unversehrtheit ihrer Kinder und ihrer selbst mit einer
Vielzahl von Schreiben, Petitionen und Klagen gekämpft.
Niemand hat geholfen, obwohl der behandelnde Kinderarzt im Attest geschrieben
hatte: Eine schädigende Wirkung der gepulsten Hochfrequenzstrahlung
auf meinen Patienten ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit
anzunehmen.
Die Familie hat das Haus im Sommer 2000 außen an zwei Seiten mit
Hasengitter und innen mit Spezialstoffen abgeschirmt. So konnten sie das
Haus wieder bewohnen.
Die Symptome der vier Familienmitglieder besserten sich deutlich.
Der Garten ist unbenutzbar, weil man nach kurzem Aufenthalt unter Kopfschmerzen
leidet. Das ausbleibende Wachstum des Bambus (er ist statt 10 m nur 2
m hoch) belegt den Einfluss von EMF auf biologische Systeme.
Im Oktober 2000 wurde bei dem 17.-jährigen Eisenmangel nachgewiesen.
Im Juni 2005 Blutuntersuchung wegen leichtem Ikterus. Bilirubin gesamt
betrug 2,59 mg/dl. Eisen im Serum deutlich erniedrigt mit 24 mcg/dl.
Seit 6 Monaten sind bei allen Familienmitgliedern erneut Gesundheitsbeschwerden
aufgetreten.
Der 17-jährige habe ständig Infekte, sei häufig müde
und die schulischen Leistungen würden sich verschlechtern.
Bei dem 21-jährigen sei es zu Blutdruckschwankungen ( bis 140/95
mmHg), Schwindel, Ohnmachtsanfällen, Pelzigkeit beider Arme, häufigen
Infekten und Allergie gekommen.
Bei dem Vater sei der Heuschnupfen dieses Jahr extrem stark. Außerdem
sei er müde, antriebslos und gereizt und habe Hautausschläge.
Bei der Mutter habe sich die Allergie ebenfalls verschlimmert. Sie sei
müde, benommen, gereizt, antriebslos und depressiv. Gehäuftes
Auftreten von Nasenbluten, Verspannungen im Nacken, Kopfschmerzen mit
Durchfall, Übelkeit und Erbrechen und von nächtlichem Wasserlassen.
Die Ohren seien oft zu Bericht und Arztatteste s.Anlage.
Nr. 7 Ehepaar, Neue Heimatstr.
Entfernung zum Sender: ca. 80 m
Sicht: ja
DECT: nein
WLAN: ja
Wohnzimmer 400 µW/m²
Schlafzimmer 300-1200 (Radar 3500) µW/m²
Arbeitszimmer 4000 (WLAN) µW/m²
Esszimmer 200 µW/m²
Balkon 200 µW/m²
Das Ehepaar ist vor 1,5 Jahren aus der Großstadt Düsseldorf
nach Haibach gezogen, nachdem der Mann in den Ruhestand getreten war.
Bei der 61-jährigen Frau wurde 1996 ein Meningeom festgestellt. Sie
wurde von 1996 bis 2004 vier Mal operiert. Innerhalb der letzten 9 Monate
waren 3 Operationen erforderlich. Nächste Woche erfolgt die insgesamt
8. Operation.
Sie leide seit einem Jahr oft unter Schlafstörungen, nächtlichem
Schwitzen, Unruhe, Konzentrationsstörungen, Vergesslichkeit, Wortfindungsstörungen
und depressiver Stimmung. Sie wache oft mit Kopfschmerzen auf. Sie sehe
alles verschwommen trotz Operation wegen grünem Star und trotz Brille.
Der Mann habe keine Beschwerden.
Nr. 8 Familie, Neue Heimatstr.
Entfernung zum Sender: ca. 120 m
Sicht: ja
DECT: ja
Wohnzimmer 60 (Radar 160) µW/m²
Schlafzimmer 2 (Radar 120) µW/m²
Küche Erdgeschoß 50 µW/m²
Arbeitszimmer Erdgeschoß 5 (Radar 150) µW/m²
Arbeitszimmer 1.Stock 1400 µW/m²
Küche 1.Stock 1000 µW/m²
Esszimmer 10 µW/m²
Garten 50-150 (Radar 3000) µW/m²
Die Frau, 74 J., leide unter folgenden Beschwerden: Unruhe, Schlafstörungen,
Benommen-heit, zeitweise Gefühl wie betrunken und taumelig, Schmerzen
Nacken hochziehend linker Hinterkopf, Rückenschmerzen, Schulterschmerzen,
hoher Blutdruck teilweise über 200 mmHg, gelegentlich Herzstolpern,
ständige Hautentzündungen (Rücken, Arme, Beine) mit starkem
Juckreiz. Drei verschiedene aufgesuchte Hautärzte hätten keine
Erklärung und keine erfolgreiche Therapie für die Hautprobleme
finden können.
2003 und 2004 Einsetzen von Knieprothesen.
Bei einem Aufenthalt am Bodensee vor 3 Jahren habe sie sich insgesamt
viel besser gefühlt.
Die 42-jährige Tochter leide seit mehreren Jahren unter extremer
Müdigkeit. Sie sei nach der Arbeit zu Nichts mehr fähig gewesen
und daher immer früh zu Bett gegangen. Die Mutter habe den Haushalt
für die Tochter mitversorgt. Die Tochter habe ständig Pusteln
im Gesicht, welche dunkle Narben hinterlassen. Sie erwartet im August
2006 ein Kind.
Die Mutter macht sich grosse Sorgen, wie die Versorgung des Kindes trotz
dieser lähmenden Müdigkeit gelingen soll.
Der seit 1 Jahr hier lebende Partner der Tochter wurde nicht nach Symptomen
befragt.
Nr. 9 Ehepaar, Alois-Wenzel-Str.
Entfernung zum Sender: ca. 80 m
Sicht: ja
DECT: nein
Wohnzimmer 200 µW/m²
Schlafzimmer 10 µW/m²
Arbeitszimmer 40 µW/m²
Voliere 2000 (außen) µW/m²
Garten 50-4000 µW/m²
Der 67-jährige Mann hatte 1999 mit 60 J. aufgehört zu arbeiten
und hält sich seither viel zu Hause auf.
Er leide unter folgenden Symptomen: chronische Erschöpfung, Kopfschmerzen,
Unruhe, Konzentrationsstörungen, Wortfindungsstörungen, Vergesslichkeit,
hoher Blutdruck, Herzrhythmusstörungen, häufiges Einschlafen
der Unterarme bis zu den Fingern, Ohrgeräusche und Hörverlust
nach Hörsturz und Haarausfall.
Seit 2-3 J. Beschwerden an allen Gelenken, nachdem über viele Jahre
Beschwerdefreiheit bestanden hatte (vor 17 J. hatte er einen Rheumaschub).
In den vergangenen Jahren mehrere Herzoperationen (Bypass, Stents).
Im Winter schlafe er deutlich schlechter. Er schlafe da im Arbeitszimmer,
da seine Frau im Schlafzimmer heize und er ein kühles Zimmer vorziehe.
Die 67-jährige Frau leide ständig unter Unruhe, Benommenheit,
depressiver Stimmung, Gelenk- und Gliederschmerzen. Oft sei sie erschöpft,
reizbar und aggressiv und leide unter Kopfschmerzen. Manchmal Schwindel
und Gleichgewichtsstörungen.
Im Garten befindet sich eine Voliere mit Kanarien, Nymphensittichen und
Wellensittichen. Im Jahr 2000 sei es schrecklich gewesen: bei den Kanarien
seien keine Vögel geschlüpft; bei den Nymphen habe es viele
tote und missgebildete (Flügel fehlt, Zehe fehlt, Schnabel fehlt)
Tiere gegeben. In den folgenden Jahren wechselhafte Probleme.
Im Gemüsegarten gab es einen Streifen, auf welchem Nichts wuchs.
Der Sohn, ca. 40 J., könne nie lange zu Besuch bleiben, weil er sehr
bald unter Kopfschmerzen leide.
Ein Enkelsohn hatte bei einem Besuch an Ostern 2006 einen schweren Asthmaanfall,
der einen mehrtägigen Krankenhausaufenthalt erforderlich machte.
Nr. 10 Ehepaar, Dr.Hönlein-Str.
Entfernung zum Sender: ca. 100 m
Sicht: ja
DECT: nein
Wohnzimmer 10 µW/m²
Schlafzimmer 1.Stock 60 (Radar 200) offen 1300 µW/m²
Kinderzimmer 1.Stock 120 µW/m²
Kinderzimmer 10 µW/m²
Arbeitszimmer 5 µW/m²
Küche 50-200 µW/m²
Esszimmer 300 µW/m²
Garten 200-600 µW/m²
Der Mann sei seit 2 Jahren im Ruhestand. Seit etwa 3 Jahren habe er behandlungs-
bedürftigen Bluthochdruck. Seit längerer Zeit leide er häufig
unter erheblichen Schmerzen und Taubheit in den Zehen. Außerdem
werde er zunehmend vergesslich.
Die Frau leide häufiger unter Herzklopfen und depressiver Stimmung.
Dieses Jahr mache ihr der Garten überhaupt keine Freude.
Nr. 11 Familie, Dr.Hönlein-Str.
Entfernung zum Sender: ca. 120 m
Sicht:ja
DECT: nein
Wohnzimmer 50-100 µW/m²
Schlafzimmer 80-100 µW/m²
Kinderzimmer 60, offen 1400 µW/m²
Arbeitszimmer 70 µW/m²
Küche 500 µW/m²
Garten 20-1000 µW/m²
Die Frau ist die Tochter des Ehepaars Nr.10. Die Familie ist vor 10 Monaten
hierhergezogen.
Die Eltern berichten keine Gesundheitsprobleme.
Bei dem 3-jährigen Sohn wurde kürzlich ein Nephrotisches Syndrom
festgestellt. Er wird zur Zeit mit Cortison behandelt.
Nr. 12 Ehepaar, Bessenbacher Weg
Entfernung zum Sender: ca. 200 m
Sicht: bis 2004 ja
DECT: Nachbarin darunter
Wohnzimmer 400 (DECT von unten) µW/m²
Schlafzimmer 120-160 µW/m²
Küche 80 µW/m²
Balkon 200 (Radar 10.000) µW/m²
Der Mann wache nachts häufig auf. Vor 2 Jahren sei Parkinson festgestellt
worden, ohne dass er und seine Frau Symptome bemerkt hatten. In der Folge
litt er unter schweren Schmerzen im linken Bein und unter Dauerkrämpfen
der linken Wade. Er kann nur noch kurze Strecken gehen. Seit mehreren
Jahren behandlungsbedürftiger Bluthochdruck. Außerdem bestehe
jetzt ständig Bindehautentzündung. Wenn er zu Besuch bei dem
Sohn in Miltenberg sei, fühle er sich körperlich viel wohler.
Die Frau leide seit 13 Jahren unter Osteoporose , Diabetes und Kniearthrose.
Seit 2 Jahren bestehe nächtliches Schwitzen, ständige Müdigkeit
und ungewöhnliche Hustenattacken.
Nr. 13 Ehepaar, Johann-Schneider-Str.
Entfernung zum Sender: ca. 180 m
Sicht: ja
DECT: nein
Schlafzimmer 10 (Radar 3000) µW/m²
Balkon 160 µW/m²
Der Mann steht wahrscheinlich auch am Arbeitsplatz im Zentrum von Aschaffenburg
im
5. Stock in der Nähe vieler Mobilfunksender unter Hochfrequenzexposition.
Vor ca. 6 Jahren seien nachts häufig Anfälle von Herzrasen aufgetreten.
Vor ca. 4 Jahren wurde ihm nach Kollaps ein Herzschrittmacher implantiert.
Außerdem wurde bei dem normalgewichigen Patienten eine Schlafapnoe
im Schlaflabor diagnostiziert.
Zusammenfassung:
Es wurden 27 Erwachsene und 11 Kinder in 13 Haushalten nach der Art und
dem Beginn ihrer Symptome befragt.
Gleichzeitig wurde in diesen 13 Haushalten die Hochfrequenzexposition
ausgehend von Mobilfunksendern und von einem Radarsender im Bereich von
800 bis 2500 MHz orientierend erfasst.
Die orientierende Messung ermöglicht keine Aussage über die
maximal vorkommenden Feldstärken und über die Zusammensetzung
des Frequenzspektrums.
Die Hochfrequenzimmission lag innerhalb der Häuser zwischen 10 und
3500 µW/m²,
in den Gärten zwischen 160 und 15.000 µW/m².
In 8 erhöht gelegenen Haushalten (Hanglage) kam zu dieser Hochfrequenzimmission
ein Radarsignal hinzu (zwischen 60 und 20.000 µW/m²).
In 2 Haushalten erhöhte sich die Belastung durch den Betrieb eines
schnurlosen DECT-Telefones, wobei die Nutzer nicht gewusst hatten, dass
DECT-Telefone ununterbrochen funken. Etliche Haushalte hatten ihre DECT-Telefone
in den letzten Jahren abgeschafft.
In einem Haushalt erhöhte sich die Belastung durch das DECT-Telefon
in der darunterliegenden Wohnung.
In einem Haushalt erhöhte sich die Immission durch einen WLAN-Sender.
Drei Haushalte haben Abschirmmaßnahmen durchgeführt (mindestens
vier weitere nicht besuchte Haushalte ebenfalls).
Die Messwerte liegen zwar unterhalb der z.Z. gültigen Grenzwerte,
aber weit über den Werten, bei welchen viele Ärzte und Arbeitgeber
schwere Gesundheitsschäden beobachtet haben.
Bewertung:
Ich möchte vorausschicken, dass die meisten oberfränkischen
Ärzte bis vor 2 Jahren bei den Patienten nie einen ursächlichen
Zusammenhang zwischen Hochfrequenzexposition und Erkrankungen in Betracht
gezogen hatten. Sie hatten den offiziellen Stellungnahmen vertraut. Diese
lauteten, dass nach Auswertung aller Studien keine Gesundheitsschäden
zu erwarten seien. Als dann ganze Familien, ganze Nachbarschaften, nach
Inbetriebnahme von Mobilfunksendern schlag-artig erkrankten, ohne dass
die Ärzte eine medizinische Ursache finden konnten, fragten wir im
Jahr 2004 bei den zuständigen Behörden nach. Wir baten darum,
uns Studienergebnisse über den Gesundheitszustand der langzeitexponierten
Anwohner von Mobilfunksendern zur Verfügung zu stellen. Wir erhielten
keine Ergebnisse, da es überhaupt keine derartigen Studien gibt!
Seit 1991 werden Mobilfunksender errichtet. Mittlerweile wissen wir, dass
seit 1994 einzelne niedergelassene Ärzte beunruhigende Krankheitshäufungen
beobachteten und an Behörden meldeten. Trotzdem wurden an keinem
einzigen Standort in Deutschland Anwohner in einer wissenschaftlichen
Erhebung untersucht. Wir waren erschüttert und begannen in dieser
Notlage selbst ärztliche Erhebungen (Befragungen und orientierende
Messungen) durchzuführen so gut wir konnten. Um die Qualität
unserer Messungen zu überprüfen hatten wir an etlichen Standorten
in Oberfranken Vergleichsmessungen von Ingenieuren durchführen lassen.
Insgesamt wurden in den letzten 18 Monaten zu Hause bei 1300 Menschen
an 200 Mobil-funkstandorten Befragungen und Messungen durchgeführt.
Außerdem wurde die Ärzteinitiative in Behörden, in viele
Bürogebäude, Sparkassen, Redaktionen, Betriebe und ein Gerichtsgebäude
(Bautzen) gerufen, weil jeweils viele Mitarbeiter im gleichen Zeitraum
an unerklärlichen Symptomen litten und nicht mehr in der Lage waren
ihre Aufgaben ordnungsgemäß zu erledigen. Die Beschäftigten
litten unter Konzentrationsstörungen, Vergesslichkeit, rascher Ermüdbarkeit,
Benommenheit, Kopfschmerzen, Schwindel, psychischen Veränderungen,
Depressionen, Übelkeit, ständigem Hungergefühl, Blutdruckschwankungen
und Herzrhythmusstörungen.
Das Ergebnis dieser ärztlichen Erhebungen lautet:
Die gepulsten hochfrequenten elektromagnetischen Felder (von Mobilfunksendeanlagen,
schnurlosen DECT-Telefonen, WLAN u.a.) führen weit unterhalb der
gültigen Grenzwerte zu einem neuen, vielschichtigen Krankheitsbild
mit charakteristischer Symptomenkombination.
Die Menschen leiden an einem, mehreren oder vielen der folgenden Symptome:
· Schlafstörungen, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Unruhe,
Benommenheit, Reizbarkeit, Konzentrationsstörungen, Vergesslichkeit,
Wortfindungsstörungen, depressive Stimmung, Antriebslosigkeit, Angststörungen,
Panikattacken (nachts, auf Autobahnen), Brennen innerlich, inneres Zittern,
Ohrgeräusche, Hörverlust, Hörsturz, Geräusche im Kopf,
Schwindel, Nasenbluten, Sehstörungen, Augenentzündungen, Augenschwellungen,
Hautveränderungen (Rötungen, Pigmentierung, Gesichtsblässe,
Ringe unter den Augen), Brennen oder Kribbeln der Haut, Juckreiz, häufige
Infekte, Nebenhöhlenentzündungen, Gelenk- und Gliederschmerzen,
Nerven- und Weichteilschmerzen, Taubheitsgefühl, Koordinationsstörungen,
Herzrhythmus- störungen, Herzrasen, Blutdruckerhöhung (anfallweise
oder dauerhaft), Schilddrüsenprobleme, Haarausfall, Hormonstörungen,
Appetitlosigkeit oder ständiges Hungergefühl, Übelkeit,
Gewichtsabnahme oder Gewichtszunahme, Frösteln, nächtliches
Schwitzen, häufiges nächtliches Wasserlassen, Zähneknirschen.
· Schon ab 10 µW/m² erkranken Menschen (bei UMTS schon
ab 0,1 µW/m²).
Die in Haibach gemessenen Werte liegen zwar weit unterhalb der z.Z. gültigen
Grenzwerte, aber deutlich über den Werten, bei welchen viele Ärzte
und Arbeitgeber schwere Gesundheitsschäden beobachtet haben. Bei
der Firma BMW wurden Maßnahmen ergriffen um die von DECT-Telefonanlagen
ausgehende HF-Belastung auf 100 µW/m² zu reduzieren.
Zur Festlegung der Grenzwerte wurden ausschließlich die thermische
Wirkung der hochfrequenten elektromagnetischen Felder berücksichtigt.
Gepulste hochfrequente elektro-magnetische Felder beeinflussen jedoch
einen biologischen Organismus nicht nur durch Erhitzung sondern durch
verschiedenste Wirkungsmechanismen auf mehreren Ebenen (Zelle, Membran,
Nervenbahn, Gehirnströme, Molekül, Atom). Einzelne dieser Wirkungen
werden schon ab 0,1 µW/m² beobachtet.
Auch wurden die Auswirkungen von gleichzeitiger Exposition mit gepulsten
und ungepulsten hochfrequenten EMF verschiedener Frequenzen bei der Grenzwertfestlegung
nicht berücksichtigt.
Aus ärztlicher Sicht besteht dringendster Verdacht, dass ein großer
Teil der im Lauf der letzten sieben Jahre aufgetretenen Krankheitssymptome
der besuchten Anwohner in Haibach in ursächlichem Zusammenhang mit
der Inbetriebnahme des Mobilfunk-senders, Aschaffenburger Str. 31, steht.
Wie bedeutsam der zusätzliche Einfluss des Radarsenders ist, kann
durch diese Erhebung nicht beurteilt werden. Der Zeitpunkt der Inbetriebnahme
des Radarsenders ist zu ermitteln.
Begründung:
1) 23 von 27 Erwachsenen haben Gesundheitsprobleme, z.T. sehr schwere.
Sie sind in den letzten 4 - 7 Jahren aufgetreten (bei Zugezogenen entsprechend
später).
2) 10 von 11 Kindern leiden, z.T. extrem, seit 7 Jahren unter mehreren
der folgenden Symptome: Schlafstörungen, nächtliches Schwitzen,
Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Konzentrationsstörungen,
extremer Leistungsabfall in der Schule, Reizbarkeit, Aggressivität,
depressive Stimmung, häufige Infekte, Allergien, Sehstörungen.
3) Bei 2 Kindern und 2 Erwachsenen verschwanden die Symptome nach intensiver
Abschirmung weitgehend.
4) Die behandelnden Ärzte konnten meist keine pathologischen Organbefunde
erheben, welche die Symptome hätten erklären können.
5) Bei 6 Haushalten traten innerhalb kurzer Zeit schwere Pflanzenschäden
auf.
6) Bei Kaninchen und Vögeln traten schwere Fruchtbarkeitsstörungen,
Fehlbildungen und massive Verhaltensstörungen auf, die zur Aufgabe
der Kaninchenzucht zwangen.
7) Von einer Vielzahl von Erkrankungen und Todesfällen in den benachbarten
Häusern wird berichtet (S.Anlage).
Folgerung:
Wenn viele Menschen gleichzeitig auf engstem Raum erkranken, muss sofort
nach der Ursache gesucht und Abhilfe geschaffen werden.
Bei Fortsetzung der Hochfrequenzemission besteht die Gefahr, dass es bei
den bereits erkrankten Anwohnern durch Störung des Immunsystems,
durch Störung der Hormonregulation, durch Schädigung der Blut-Hirn-Schranke,
durch Schädigung der Schleimhäute, durch Blutdruckentgleisungen,
Herzrhythmusstörungen und Veränderung der Blutviskosität
zu lebensbedrohlichen Erkrankungen kommt. Bei den betroffenen Kindern
sind Entwicklungsstörungen und irreversible Dauerschäden zu
befürchten.
Wegen des fundierten Verdachtes auf schwere Körperverletzung durch
Hochfrequenzexposition ist sofortiges Einschreiten durch die Behörden
geboten. Ich bitte um unverzügliche Einleitung von medizinischenVorortuntersuchungen
im Umkreis des Mobilfunksenders vor und nach probeweiser Abschaltung des
Senders.
Dr.med. Cornelia Waldmann-Selsam
Anlagen: Liste mit Sterbefällen und Krankheitsfällen aus dem
Umkreis des Senders, Bericht und Attest von Familie Nr.6, Auswahl ärztlicher
Atteste (1994-2006), unbeantwortetes Schreiben des ärztlichen Qualitätszirkels
an Ministerien und Gesundheitsämter vom Dezember 2005, Zusammenfassung
Mikrowellensyndrom, Liste der untersuchten Standorte.
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