Bürgerinitiative

Spanien/Barcelona: Leukämietote und Leukozytose bei Mobilfunkantennen

Gewerkschaft "Comisiones Obreras" bringt zwei Leukämietodesfälle mit Mobilfunkantenne in Zusammenhang
Zudem zahlreiche Fälle von Leukozytose
(Quelle: La Vanguardia, 20.06.2003)


Die spanische Gewerkschaft CC.OO. (Comisiones Obreras) bringt den Tod von zwei Menschen durch Leukämie mit einer Mobilfunkantenne in Verbindung, die sich neben der Wohnung der beiden Toten, an der Einmündung der Straßen Comte Borrell und Campo Sagrado, befindet. Nach Angaben der Gewerkschaft sind "in den letzten beiden Jahren dort zwei Frauen an Leukämie gestorben, außerdem sind viele Anwohner dort von Leukozytose betroffen".
Die Gewerkschaft machte darauf aufmerksam, dass mittlerweile 140-160 Atteste von Menschen vorlägen, die durch Mobilfunksender betroffen seien, mit fortgeschrittenen Krankheitssymptomen, die mit Elektrosmog in Verbindung stünden, wie DNA-Schäden, Blutdruckproblemen, Depressionen, Gedächtnisverlust und anderen.
Wörtlich: "La organización sindical recuerda que hay entre 140 y 160 certificados de afectados por la estación de telefonía."
Die Stadtverwaltung von Barcelona befaßt sich bereits mit den illegalen Antennen. Kürzlich wurden 27 Verfahren eingeleitet, um Mobilfunkantennen von Telefonica Moviles und Vodafone außer Betrieb zu nehmen. Die entsprechenden Antennen verfügen über keine Lizenz. Die beiden Mobilfunkbetreiber gehen gerichtlich dagegen vor. Weitere Mobilfunkantennen, darunter einige des Bahnunternehmens Renfe, sollen nach Informationen der Gewerkschaft aus gleichem Grund in Kürze ebenfalls abgeschaltet werden, was von der Verwaltung bisher nicht bestätigt wird.


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