Evangelische Kirche verliert immer mehr Mitglieder
Ursachen liegen in der Bürgerferne und speziell auch in der Mobilfunkpolitik der evangelischen Kirche
(Quelle: Hessen 3 - Hessenschau (05.09.2003) - Kommentar von Alfred Tittmann, HESSISCHER LANDESVERBAND MOBILFUNKSENDERFREIE WOHNGEBIETE e.V.
Mitgliederschwund bei der Evangelischen Kirche in Hessen-Nassau (EKHN):
Immer mehr Menschen treten aus.
Am 05.09.2003 wurde nachfolgender TV-Beitrag im Hessenfernsehen zwischen 19.30 - 20.00 Uhr gebracht.
Kirchenpräsident Peter Steinacker:
Evangelische Kirche mit mehr Austritten
Mitgliederschwund bei der Evangelischen Kirche in Hessen-Nassau (EKHN): Immer mehr Menschen treten aus.
Grund: Gestiegene Abgaben
Die Zahl sei im ersten Halbjahr 2003 mit rund 12.000 bereits fast so hoch wie im gesamten Vorjahr gewesen, erklärte Kirchenpräsident Peter Steinacker bei der Vorstellung des EKHN-Jahresberichts am Freitag in Frankfurt. Grund für den Anstieg seien die gestiegenen Abzüge bei Lohn- und Einkommenssteuer sowie Sozialversicherungen zu Beginn dieses Jahres.
Bis zu 20.000 Austritte zum Jahresende
Wer deutlich weniger Netto-Gehalt beziehe als im Vorjahr, versuche häufig, bei der Kirchensteuer zu sparen, unterstrich Sprecher Stephan Krebs bei der Vorstellung des Jahresberichts der EKHN. Mittlerweile sei die Austrittswelle allerdings schon wieder abgeflacht. Bis zum Jahresende sei mit rund 20.000 Kirchenaustritten zu rechnen.
Zahlen der Protestanten gesunken
Pro Jahr treten dem Bericht zufolge normalerweise zwischen 0,4 und 0,8 Prozent der Protestanten aus der EKHN aus. Dem stehen 0,1 bis 0,2 Prozent an Eintritten gegenüber. Auf Grund der demographischen Entwicklung habe sich allerdings dennoch die Zahl der evangelischen Kirchenmitglieder in Hessen und Nassau von mehr als zwei Millionen vor zehn Jahren auf heute noch 1,8 Millionen verringert.
Geld wird für Seelsorge, Diakonie und Bildung ausgegeben
Ausgetreten waren im vergangenen Jahr 13.230 Protestanten. Mit ihrem kostenlos bestellbaren Jahresbericht will die EKHN nach Angaben des Kirchenpräsidenten Steinacker die Öffentlichkeit über die Schwerpunkte ihrer Arbeit und die Verteilung der rund 370 Millionen Euro aus Kirchensteuermitteln informieren. Lediglich ein Drittel der Mitglieder der EKHN zahlt Kirchensteuern. Sie finanzieren damit Seelsorge, Diakonie und Bildung in dem 500 Millionen Euro umfassenden Gesamthaushalt der evangelischen Kirche.
Persönliche Anmerkung:
Bezüglich der Bewertung der dramatischen Kirchenaustritte in der EKHN
(Gebiet umfasst Mittel- und Südhessen sowie Teile von Rheinland-Pfalz)
scheinen die Kirchenrepräsentanten sehr blauäugig zu sein.
Selbstverständlich sind ein Teil der Austritte auch auf finanzielle
Belastungen Betroffener zurückzuführen - die negative Entwicklung
aber generell hiermit zu begründen, ist ausgesprochen suspekt. Hier
sollten die Verantwortlichen doch einmal exakter analysieren.
Diesbezüglich empfehle ich einmal nachzuschauen im Bestseller
"Finanzen und Vermögen der Kirchen in Deutschland" vom Politologen
Carsten Frerk. Hier werden u.a. auch Gründe der Verdrossenheit
genannt, wenn z. B. den Amtsträgern durch überzogenes
Anspruchsdenken usw. die christliche Gemeinschaftsmoral abhanden
gekommen zu sein scheint, liegt ein mentales Problem bei der Führung
vor und man muss sich nicht wundern, wenn man pauschal von einem
Auslaufmodell spricht.
Bemerkenswert ist auch, wenn der Bundespräsident Rau unverblümt
anlässlich des Kirchentages in Berlin Kritik übt und sagte: (dpa
22-05-03 )
Die Kirche trifft nicht die Seele der Menschen
wörtlich:
"Die Kirche ist in vielen Bereichen zu kopflastig und trifft zu wenig
die Seele der Menschen ........ vor allem betrifft das die evangelische
Kirche, die katholische ist da farbiger....."
Letztendlich haben auch Kirchenaustritte aus der EKHN wegen derer
bekannten positiver Position zur Segnung homosexueller Paare geführt -
und nicht zuletzt:
sind und werden weiterhin viele Menschen aus der Kirche austreten, weil
sie gegen die klammheimlich installierten Mobilfunkantennen in den
Kirchtürmen protestieren. Diese Anlagen wurden auch im Gebiet der EKHN
ohne Wissen und gegen den Willen der Anlieger installiert.
Kirchliche Sendeanlagen bestrahlen die Menschen Tag und Nacht mit
gefährlichen gesundheitsschädigenden Mikrowellenstrahlen.
Da im Umfeld solcher Anlagen die Erkrankungen bis hin zur Leukämie
etc. zugenommen haben, ist mit weiteren Polarisierungen zu rechnen und
weitere Kirchenaustritte werden folgen!
Aus den genannten Gründen muss man die Verantwortlichen zum
wiederholten Male dazu auffordern :
Kehren Sie um zur christlichen Wahrheit, treffen Sie wieder die Seele
der Menschen und demontieren Sie die Anlagen in UNSEREN Kirchtürmen.
Alfred Tittmann
c/o HESSISCHER LANDESVERBAND MOBILFUNKSENDERFREIE WOHNGEBIETE e.V.
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