Sonderveröffentlichung
Die Mechanismen der Gehirnwäsche
Die Bürgerinitiative "Das Leben befreien" macht Sie auf die Mechanismen der Öffentlichkeitsarbeit durch Industrie und Medien aufmerksam. Wir beziehen uns auf die Einführung nachweislich lebensfeindlicher Technologien wie Mikrowellenstrahlung, Gentechnologie und anderen, vergleichbaren "Errungenschaften", die nach anfänglichem Widerstand im Laufe der Zeit von einem immer größeren Anteil der Bevölkerung akzeptiert oder gar gewünscht werden.
Ist Ihnen auch schon einmal aufgefallen, daß Sie bei bestimmten Neuheiten, über die Sie in den Medien informiert wurden, zunächst und spontan eine Ablehnung oder eine innere Warnung verspürt haben? Kurz danach finden Sie zu genau diesem Thema eine manchmal jahrelange "kontroverse Diskussion" in allen verfügbaren Informationskanälen. Das Schlagwort "Experte" ist dadurch zum meistmißbrauchten Etikett für Interessenvertreter/innen jeglicher Couleur geworden. Auf diese Weise werden wir mit Meinungen gegensätzlichster Art überschwemmt, sodaß wir langsam, aber sicher jeden Überblick verlieren. Auf diese Weise wird unser Bewußtsein unvermeidlich und todsicher weichgekocht, bis wir gar nicht mehr merken, daß unser Instinkt abhandengekommen ist, der uns vor etwas Schädlichem schützen wollte, und daß wir stattdessen mit "Grenzwerten" und offiziell sanktionierten "Beschränkungen" zufrieden sind.
Wir geben dann unsere Verantwortung in die Hände derer, die den ganzen Industriezweig gestalten, entsprechend daran verdienen und sich nebenbei eine immer größere globale Kontrolle über immer mehr Bereiche unseres Lebens aneignen.
Eine kurze, schematische Darstellung des Vorgehens unserer industriehörigen Medienlandschaft:
1. Zu Beginn der offiziellen Einführung einer solchen Technologie werden stets zuerst einige "sensationelle Erfolge" in unser Bewußtsein gebracht. Ein Handy hat ein Leben gerettet! Verbrecher aufgrund von Genanalyse gefaßt! Schaf Dolly geklont! (Viele Menschen wissen nicht, daß dieses Schaf sehr früh und unter großen Qualen starb.)
2. Dann werden alle möglichen menschenfreundlichen Gründe veröffentlicht, warum diese neue Technologie unter allen Umständen eingeführt werden müsse - z. B. zur Abhilfe des weltweiten Hungers, zur Bekämpfung von Krankheiten oder Ähnlichem. Damit werden alle Gegner dieser neuen Technologie auf pseudomoralische Weise in ein Abseits gedrängt: wer gegen diese Technik ist, verurteilt Millionen zum Leiden oder gar zum Tode!
3. Ähnlich läuft die Schiene der menschlichen Mitleidsebene: durch derartige neue Möglichkeiten könnten endlich bisher kinderlose Ehepaare Nachwuchs bekommen - wollen wir diesen armen Menschen etwa solche Chancen verwehren?!
4. Als nächstes schießen "Experten", "Ethikkommissionen" und "Überwachungskommitees" aus dem Boden, die den Anschein erwecken sollen, daß nur vernünftig und kontrolliert mit den Dingen umgegangen wird. Dabei vergessen wir häufig, daß ein "Experte", der sich gegen bestimmte Anwendungen einer Technologie wendet, andere Anwendungen befürwortet! Geschickt lanciert, öffnet dies alle Türen, durch die die Industrie hindurchgehen will.
5. Nachdem dieser neue Industriezweig eine bestimmte Zeit lang diskutiert, erforscht und veröffentlicht wurde, stehen schon so viele Menschen in finanzieller Abhängigkeit von dieser neuen Technik, daß bei Gefährdung dieser Industrie sofort die Floskel des (möglichst "weltweiten") Arbeitsplatzverlustes von Tausenden lanciert wird, sollte der globalen Einführung der neuen Technologie von "unverantwortlichen Stimmungsmachern" etwas in den Weg gestellt werden.
6. Als Bonbon zu alledem bekommen wir immer häufiger die Dreingabe, daß Argumente von Gegnern industriell-politischer Absichten in den öffentlichen Medien von vornherein diskreditiert werden. Beliebte Schlagworte hierbei sind: "sektiererisch", "emotional", "angebliche Gefahren", "mit allen Mitteln verhindern wollen", "unwissenschaftlich", "aufwiegelnd", "fanatisch" und so weiter. Darüber hinaus ist nicht nur die Wortwahl von Bedeutung, sondern auch der Kontext und die Satzstellung, in der die Befürworter und die Gegner bestimmter Dinge erwähnt werden. Die Methoden der DDR lassen grüßen, Dissidenten durch die öffentliche Berichterstattung auf solche Weise von vornherein als gefährliche, asoziale Subjekte zu brandmarken und IHR WELTBILD entsprechend zu beeinflussen.
Spätestens hier schnappt meist die Falle zu, weil nach einigen Jahren derart gezielter Gehirnwäsche das öffentliche Bewußtsein abgestumpft ist gegenüber der ursprünglichen, instinktiv richtigen und eindeutigen Ablehnung derartiger lebensbedrohender Techniken, wie es z. B. im Falle der Gentechnologie ursprünglich weltweit zu beobachten war. Die Mühle hat sich lange genug in, um und über unserem Hirn gedreht, sodaß wir nur mehr ein schwammiges Bewußtsein über Richtig und Falsch haben, soweit wir nicht selbst wieder eine Anstrengung machen, unserem Innersten zu folgen.
Wir rufen Sie daher auf, sich auf Ihre ursprünglichen Gefühle gegenüber gesundem Leben zu besinnen und erneut selbst aktiv zu werden, diesem äußerst massiven Gefahrenpotential selbst etwas entgegenzusetzen. Bedenken Sie Ihre Macht als Konsument. Erinnern Sie sich daran, daß es Abgeordnete gibt, die Ihre Interessen vertreten sollen und nehmen Sie diese in die Pflicht. Manche dieser Politiker/innen haben einen Eid geschworen, Schaden von unserem Volk abzuwenden - fragen Sie nach, inwieweit sie diesem Eid nachkommen! Darüber hinaus wird Ihnen Ihre eigene Phantasie und Kreativität Wege und Möglichkeiten zeigen können, wie Sie mehr Wahrhaftigkeit und Moral herstellen und einfordern können.
Wie wäre es außerdem, wenn Sie in der Zeitung einen Bericht lesen, der von der beschriebenen Art Mechanismus Gebrauch macht, ebendiesen Bericht nicht in eine politisch korrekte Kategorie des Denkens einzusortieren, sondern sich sachkundig zu machen, was die auf diese Weise Dargestellten eigentlich wirklich zu sagen haben? Lassen Sie uns wieder sensibel werden für Wahrheit und Unwahrheit, und die "deutsche Hörigkeit gegenüber Institutionen" (seien es Medien, Wissenschaftler, Behörden oder Ärzte) auf gesunde Weise hinterfragen!
Viel Vergnügen bei diesen Entdeckungen wünscht Ihnen die
Bürgerinitiative "Das Leben befreien"
i. V. Tomas Eckardt
02. Juni 2004